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März 13, 2026
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Frieda Binnig

Mode für eine bessere Welt

Wie Perfect World Fashion und gesellschaftliches Engagement verbindet

Mode kann mehr sein als ein Trend. Sie kann Botschaften transportieren, Gespräche anstoßen – und im besten Fall sogar konkrete Veränderungen unterstützen. Genau diesen Ansatz verfolgt Perfect World, ein Modelabel, das 100 % seines Profits an gemeinnützige Organisationen spendet.

Seit seiner Gründung im Jahr 2024 unterstützt Perfect World unter anderem Plant-for-the-Planet, die sich weltweit für Renaturierung, Klimagerechtigkeit und die Stärkung von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Im Gespräch mit Plant-for-the-Planet erzählt Gründer Nicholas, wie die Idee hinter dem Label entstanden ist und warum Mode auch ein Werkzeug für gesellschaftlichen Wandel sein kann.

Drei T-Shirts in den Farben orange, blau und grün hängen mit Kleiderbügel an einer Wäscheleine. Auf den T-Shirts sind Aufdrucke und Slogans zu erkennen. Das Modelabel spendet 100% seines Profits.

Die Idee hinter Perfect World

Perfect World gibt es seit April 2024. Die Vision dahinter reicht jedoch deutlich weiter zurück. Schon seit mehreren Jahren beschäftigt sich Nicholas mit der Frage, wie sich eine gemeinschaftlichere, empathischere und offenere Welt fördern lässt.

Mode wurde schließlich zu seinem Medium, um diese Idee sichtbar zu machen. „Fashion ist für mich vor allem ein Mittel zum Zweck“, erklärt er. Kleidung könne Werte und Botschaften transportieren und Menschen miteinander ins Gespräch bringen.

100% werden gespendet

Ein zentrales Prinzip von Perfect World ist, dass sämtlicher Profit gespendet wird. Das Label versteht sich nicht als Unternehmen, das an Krisen oder gesellschaftlichen Problemen verdienen möchte, sondern als Plattform, um Unterstützung für wichtige Projekte zu schaffen.

Die Mode selbst wird damit zu einem Instrument, um Aufmerksamkeit zu schaffen und gleichzeitig konkrete Hilfe zu ermöglichen. Dieser Ansatz ist auch als bewusste Gegenposition zu einem rein profitorientierten Wirtschaftssystem gedacht.

Warum Plant-for-the-Planet

Eine der Organisationen, die Perfect World unterstützt, ist Plant-for-the-Planet. Die Verbindung entstand unter anderem durch einen gemeinsamen Hintergrund: Sowohl Felix Finkbeiner als auch Perfect World-Gründer Nicholas haben die Munich International School in Starnberg besucht.

Für Perfect World war jedoch vor allem der Ansatz der Organisation entscheidend: „Uns war wichtig, Organisationen zu unterstützen, die proaktiv handeln und konkrete Veränderungen anstoßen.“

Zwar geht die Arbeit von Plant-for-the-Planet weit über das Pflanzen von Bäumen hinaus, aber der Bereich der Renaturierung von Wäldern macht für viele Menschen greifbar, dass konkrete Lösungen für die Klimakrise existieren und umgesetzt werden.

Neben Plant-for-the-Planet unterstützt Perfect World weitere Organisationen, die sich unterschiedlichen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen widmen, dazu gehören unter anderem SECORE International, die sich für die Renaturierung von Korallenriffen einsetzen, Mental Health Initiative, die sich für mentale Gesundheit engagiert, und Care in Action, die Kinder in der Ukraine unterstützt

Für Perfect World gehört dieses breite Engagement zur Grundidee des Projekts. Ziel ist es, verschiedene globale Herausforderungen sichtbar zu machen und dort zu helfen, wo konkrete Unterstützung gebraucht wird. Deshalb spendet das Modelabel 100% seines Profits.

Auf dem Bild sieht man zwei Männer und eine Frau zusammen stehend. Sie tragen T-Shirts des Modelabels Perfect World. Das Modelabel spendet 100 Prozent Profit.

Nachhaltige Mode und bewusster Konsum

Mode steht häufig in der Kritik, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Nicholas ist sich dieses Spannungsfelds bewusst und versucht, möglichst verantwortungsvoll zu produzieren: Aktuell arbeitet das Label ausschließlich mit Print-on-Demand, um Überproduktion zu vermeiden.

Dieser Ansatz ist zwar kostenintensiver und führt zu kleineren Margen, entspricht aber stärker den eigenen Werten. „Die beste Lösung wäre natürlich, insgesamt weniger zu konsumieren. Aber wenn konsumiert wird, dann sollte es zumindest bewusster geschehen – und idealerweise auch etwas Positives bewirken.“

Hoffnung in der Klimakrise: Together. Not Alone.

Trotz der Herausforderungen der Klimakrise gibt es für Perfect World viele Gründe zur Hoffnung. Vor allem die Menschen und Organisationen, die sich jeden Tag für Veränderung einsetzen, geben Zuversicht.

Gleichzeitig wächst weltweit das Bewusstsein für die Dringlichkeit der Klimakrise. Der Slogan des Labels bringt diese Haltung auf den Punkt: „Together. Not Alone.“

Denn echte Veränderung entsteht selten allein – sondern dann, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen und anfangen zu handeln.

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