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Die italienische Stadt Ferrara ergrünt mit Plant-for-the-Planet.

Die UNESCO-Stadt Ferrara hat als erste Stadt in Italien ein wegweisendes Renaturierungs-Protokoll für unterzeichnet, das einen Meilenstein in der Geschichte von Plant-for-the-Planet Italien setzt.

Die Zusammenarbeit wurde am 17. September von Mario Trevisan, Direktor von Plant-for-the-Planet Italien, und der Stadtverwaltung unterzeichnet.

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Der Stadtrat für Umwelt von Ferrara, Alessandro Balboni und der Präsident der gemeinnützigen Kinder- und Jugendorganisation Plant-for-the-Planet Italien, Mario Trevisan, unterzeichneten das “Protokoll über die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Ferrara und dem Verein Plant-for-the-Planet”.

In den letzten zwei Jahren hat Ferrara verschiedene Aktivitäten initiiiert, um zur Bekämpfung der dramatischen Auswirkungen der Klimakrise beizutragen. Bis 2030 sollen Zehntausende von Bäumen auf städtischem Grund gepflanzt werden.

Ferrara ist die erste italienische Gemeinde, die eine Partnerschaft mit der Kinder- und Jugendorganisation Plant-for-the-Planet eingeht. Auf der Grundlage der unterzeichneten Vereinbarung wird als nächster Schritt eine Umsetzungsstudie für ein Aufforstungsprojekt erstellt, in der das ökologische Konzept im Hinblick auf die Ermittlung geeigneter Flächen und die Bestimmung der zu pflanzenden Baumarten festgelegt wird. Von Seiten von Plant-for-the-Planet wird das Projekt von Daniela Saltarin als technischer Leiterin begleitet. Es war ihre Idee, der Stadt Ferrara vorzuschlagen, Sitz und Partner eines Aufforstungsprojekts nach den Vorgaben des IPCC (Intergovernmental Group on Climate Change) zu werden.

Plant-for-the-Planet Team Italy in the municipality of Ferrara
Das Team von Plant-for-the-Planet, Italien im Rathaus von Ferrara: f.l.n.r.: Rosa Boncaldo, Sekretariat, Mario Trevisan, Direktor Plant-for-the-Planet, Italien, Alessandro Balboni, Stadtrat für Umwelt von Ferrara,, Antonella Silgeo, Geologin und Mitglied des wissenschaftlichen Teams, Daniela Saltarin, Vizepräsidentin und technische Direktorin, Dr. Gloria Minarelli, ebenfalls technischer Stab, Dorota Kulawiak, verantwortlich für die internationalen Beziehungen

Daniela Saltarin: “Der Zweck der Intervention besteht darin, ein Projekt zu schaffen, das die Kriterien der biologischen Vielfalt, der lokalen Besonderheiten, der sozioökonomischen Nachhaltigkeit und der Dauerhaftigkeit der neuen Grünflächen respektiert und den Weg für das gemeinsame Ziel verfolgt, in Zusammenarbeit mit den lokalen Schulen und Initiativen Anreize zur Sensibilisierung für die Nachhaltigkeit in der Region zu schaffen.”

Die Leitinitiative von Ferrara ist eingebettet in die Plant-for-the-Planet “Trillion Tree Campaign”, die die UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen (2021-2030) unterstützt.

Um die Bevölkerung einzubeziehen, werden die ausgearbeiten Pläne für das Ferrara-Renaturierungsprojekt im nächsten Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt.