
Was passiert, wenn Kinder ihre Ideen in die Tat umsetzen? Sieben Jungen der Aktiven Schule Petershausen haben die Antwort gegeben: Sie organisierten mit „Kick-for-the-Planet“ ein eigenes Benefiz-Fußballturnier zugunsten von Plant-for-the-Planet – und finanzierten damit 100 neue Bäume sowie die Ausbildung weiterer Botschafter*innen für Klimagerechtigkeit.
Tore für den Klimaschutz: “Kick-for-the-Planet”
Die Idee entstand im März auf einer Plant-for-the-Planet Akademie. Dort wurden die Jungs zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausgebildet und entwickelten gemeinsam den Plan, ein Fußballturnier für den guten Zweck auf die Beine zu stellen. Ihr Ziel: Für jedes erzielte Tor sollte ein Baum im Renaturierungsprojekt von Plant-for-the-Planet auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán finanziert werden. Gleichzeitig wollten sie mit einem Kiosk weitere Spenden sammeln, um noch mehr Kinder und Jugendliche zu Botschafter*innen für Klimagerechtigkeit auszubilden.
Aus der Idee wurde ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Rund vier Monate lang planten die Jungen das Turnier mit großem Engagement. Unterstützt wurden sie dabei von Programmkoordinatorin Maresa Wiesner, die die jungen Organisatoren während der Vorbereitung begleitete, sowie von engagierten Eltern, die bei der Umsetzung tatkräftig mithalfen.
Am Samstag, den 25. Juli, war es schließlich so weit: In Langenpettenbach (Markt Indersdorf) traten vier Mannschaften gegeneinander an und lieferten sich einen halben Tag lang spannende Spiele. Am Ende standen 77 Tore auf dem Spielbericht – und damit auch 77 finanzierte Bäume, die dank der Unterstützung der Aktiven Schule Petershausen gepflanzt werden können.



Voller Einsatz auch neben dem Spielfeld
Auch neben dem Spielfeld zeigten die jungen Organisatoren vollen Einsatz. Am selbst organisierten Kiosk verkauften sie belegte Semmeln, Kuchen, Eis, Getränke und natürlich die Gute Schokolade. Mit den Einnahmen konnten die 77 Bäume auf insgesamt 100 Bäume aufgestockt werden. Die verbleibenden Erlöse – mehr als 350 Euro – fließen in die Ausbildung und Förderung weiterer Botschafter*innen für Klimagerechtigkeit.
„Kick-for-the-Planet“ zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Kinder Verantwortung übernehmen und ihre Ideen Wirklichkeit werden lassen. Mit ihrem Einsatz haben die Kindern nicht nur einen Beitrag zur Wiederherstellung von Wäldern geleistet, sondern gleichzeitig dazu beigetragen, dass noch mehr junge Menschen ermutigt werden, sich für Klimagerechtigkeit zu engagieren.

Für die Jungs ist deshalb schon jetzt klar: „Kick-for-the-Planet“ soll im nächsten Jahr in die zweite Runde gehen – mit noch mehr Mannschaften, noch mehr Zuschauer*innen und noch mehr Toren für den Klimaschutz.












